Montags platt vom Wochenend-Jetlag Warum so viele Menschen montags durchhängen

Das Problem ist den meisten bekannt. Feier am Wochenende, wenig Schlaf. Der Preis dafür sind Montag morgens Konzentrationseinbußen. Die „Apotheken Umschau“ erklärt, warum dies so ist.

6:00 Uhr morgens. Das wohl widerlichste Geräusch aller Zeiten erklingt. Es ist dazu geeignet, einem Kopfschmerzen zu bescheren, aber vor allem, um seinem Daseinszweck nachzukommen. Dieser Sound beendet Träume, er reißt Menschen aus Morpheus Umarmung und der Gegenstand, aus dem dieser Ton erschallt, hat schon den richtigen Namen. Es gibt wenige Objekte, die das, wozu sie erdacht wurden, so wunderbar in ihre alltägliche Bezeichnung einbringen können: Wecker wecken.
Dabei kann für den geneigten Langschläfer gerade dieser Begriff einen krassen Euphemismus darstellen. „Doktor Schrecklichs Zerstörer von Traumwelten“ wäre dann eventuell ein besser-gewählter Begriff.

Einmal am Tag erklingt, um eine bestimmte Uhrzeit, ein Ton – oder eine Reihe von Tönen.
Widerwillig murmelnd richtet sich der, dessen Traumwelt durch den Wecker zerplatzte, auf und macht sich daran, sein Tagewerk zu verrichten.
Vier Tage in einer fünf-Tage-Arbeitswoche funktioniert dies. Doch an diesem einen Tag fällt das Aufwachen besonders schwer.

Die Rede ist von Montags.
Eigentlich stellt der Montag keinen besonderen Tag als solchen dar. Das Einzige, was ihn besonders macht, ist der Fakt, dass es der erste Tag einer neuen Woche ist und damit das Ende des Wochenendes. .Und jetzt heißt es wieder: „Raus aus den Federn und ein produktives Mitglied der Gesellschaft sein.“

Irgendwie ist es logisch, dass sich dann einige Menschen sagen „Ich habe keinen Bock.“
Laut „Apotheken Umschau“ hat jeder sechste Berufstätige – bei den 18 bis 29 Jährigen sogar jeder Dritte – genau diese Einstellung. Dies liegt daran, dass die innere Uhr nach einem Wochenende ein wenig aus dem Takt geraten ist. Am Freitag, wenn ein Teil der Bevölkerung auf die vielzitierte Piste geht, um Spaß zu haben, beginnt man, die Nacht zum Tage zu machen. Doch der Körper benötigt Schlaf, was dazu führt, dass Menschen, die nachts nicht schlafen, zwar auch irgendwann totmüde ins Bett fallen, aber dort bis Mittags oder Nachmittags verbleiben.
Wenn sich Samstags das Spielchen wiederholt, ist die körpereigene Uhr auf einen anderen Wach-Schlaf-Rhythmus eingestellt, der sich dann am Montag durch fehlenden Tatendrang und Mattigkeit zeigt.

So raten Experten, auch am Wochenende den Rhythmus nicht allzustark abzuändern, sondern
„höchstens zwei Stunden später als üblich aufzustehen.“

Quelle: Apotheken Umschau

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Veröffentlicht durch: Kevin Kath auf 6. Februar 2012. Abgelegt unter Aktuelles. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag folgen durch den RSS 2.0. Sie können eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen
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