Die Gesundheit hat einen sehr hohen Stellenwert. Doch um sie zu erhalten, sollten, laut einer Umfrage des Magazins „Apotheken Umschau“ nicht nur die Menschen, sondern auch die Firmen, in denen sie arbeiten, in die Pflicht genommen werden.
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, seine Gesundheit positiv zu beeinflussen. Fitness- oder Sportkurse und ausgewogene Ernährung zählen unter anderem zu diesen Faktoren. Allerdings stellt sich die Frage, wann man diese Kurse absolvieren sollte und zweitens natürlich, wie man sie finanzieren kann?
Ist es nicht auch Sache des Arbeitgebers, dafür zu sorgen, dass seine Belegschaft gesund ist? Leisten gesunde, sich wohlfühlende Arbeitskräfte, nicht mehr, als solche, die angeschlagen sind und sich nicht vollkommen auf ihren Job konzentrieren können? Gibt es nicht in anderen Ländern schon längst Einrichtungen, die sich um die Gesundheit der Mitarbeiter kümmern, beispielsweise „Firmensport“? Wie steht die Bundesbevölkerung dazu?
Diese Fragen beschäftigen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen.
Zumindest dem letzten Punkt ist die GfK Marktforschung Nürnberg im Auftrag der „Apotheken Umschau“ nachgegangen und, hat in einer repräsentativen Umfrage, 1040 berufstätige Personen ab 14 Jahren interviewt.
Das Ergebnis: Drei Viertel der berufstätigen Männer und Frauen – das sind 73,5 % – fordern, dass jeder Arbeitgeber Vorsorgeleistungen anbieten sollte. Dazu zählen u.A. Grippeschutzimpfungen oder „Zuschüsse zu Fitness- / Sportkursen“.
66,4 % sprachen sich dafür aus, den Besuch beim Betriebsarzt für jeden Arbeitnehmer zur Pflicht zu erklären.
Mit 78,6 % sehen mehr als Drei Viertel der Befragten die Situation allerdings eher negativ, denn sie sind der Meinung, dass „die allermeisten Arbeitgeber“, wenn der Gesetzgeber einschreitet , Vorkehrungen für „gesündere Arbeitsplatzgestaltungen und Arbeitszeitregelungen“ treffen werden.
Dem gegenüber stehen 54, 4 %, der Befragten, die das Gefühl haben, dass die Thematik der „Gesundheit am Arbeitsplatz“ eine Herzensangelegenheit ihres Arbeitgebers ist.
Quelle: Apotheken Umschau
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